Tage der Genforschung
Journée de la recherche en génétique

Région de Berne

GESAMTE REGION SCHULBESUCH MIT REFERAT
 
Blutgefässe: Warum das unverzichtbare Transportsystem des Blutes gleichzeitig das Angriffsziel vieler Erkrankungen ist
Schon in den frühen Entwicklungsstadien des menschlichen Organismus ist die Bildung eines funktionierenden Blutgefässsystems für die Entstehung aller Organe eine unabdingbare Voraussetzung. Und natürlich wissen wir alle, dass die Blutzufuhr nicht über längere Zeit unterbrochen werden darf. Und trotzdem spielt dieses Transportsystem eine wichtige Rolle bei der Entstehung und beim Verlauf vieler lebensgefährlicher Erkrankungen. Die Grundlagenforschung hat vor allem durch die Aufklärung, welche Gene an diesen Prozessen beteiligt sind, unser Verständnis über die kritischen Funktionen dieses Systems verbessert und zur Entwicklung neuer Medikamente geführt. Wir sprechen über die Faszination der Aufklärung von biologischen Vorgängen und darüber, dass die Manipulation von Genen im Laborexperiment uns zeigen, wie der Blutkreislauf funktioniert und wie Störungen dieses Transportsystems beeinflusst werden können.
 

Datum Nach Vereinbarung

Ort In der jeweiligen Schule

Organisation Theodor Kocher Institut, Universität Bern

Referent Dr. Urban Deutsch

Anmeldung Mit Anmeldetalon
Gentage 2010, Schulbesuch, Theodor Kocher Institut, Universität Bern, Freiestrasse 1, 3012 Bern
Wir werden mit Ihnen Kontakt aufnehmen, damit wir einen geeigneten Termin finden können.


 
BERN OFFENE LABORTÜREN
 
Gene und das menschliche Abwehrsystem
Gene und ihre Produkte spielen eine wichtige Rolle für die Funktion und Regulierung des Abwehrsystems. Die halbtägige Führung am Institut für Pharmakologie der Universität Bern vermittelt einen Einblick in ein modernes Forschungsinstitut, welches sich mit dem Studium dieser Vorgänge auf zellulärer und molekularer Ebene befasst. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden aktuelle Forschungsmethoden und Labors vorgestellt. Junge Forscher werden Sie begleiten und Ihre Fragen beantworten.
 

Datum Freitag, 30. April 2010, von 9.30 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr

Ort Institut für Pharmakologie, Universität Bern, Hörsaal,
Friedbühlstrasse 49, 3010 Bern

Organisation Institut für Pharmakologie, Universität Bern, Dr. Stephan von Gunten

Angebot Führung • Gespräch mit Forschern

Anmeldung stephan [dot] vonguntenatpki [dot] unibe [dot] ch

Anmeldeschluss Freitag, 16. April 2010


 
BERN STANDAKTION
 
Zurück in eine Welt ohne Gentechnik. Was wäre wenn ...?
Bei Gentechnik denken die meisten Menschen an genmanipulierte Pflanzen und die hitzigen Diskussionen über die Gefahren derselben. Dass zur Gentechnik aber weit mehr gehört und sie aus vielen Bereichen unseres alltäglichen Lebens nicht mehr wegzudenken ist, wissen die wenigsten. Hier setzen die diesjährigen Gentage an und wollen das breite Anwendungsgebiet der Gentechnik der Bevölkerung näherbringen.
 

Datum Donnerstag, 27. Mai 2010, 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort Bärenplatz, 3011 Bern

Organisation Gene Peace, Institut für Immunologie, Universität Bern

Angebot Gene Peace, ein Verein von jungen Forschenden des Institutes für Immunologie Bern, lädt Sie herzlich ein, sich am Stand zu informieren und über die Gentechnologie zu diskutieren. Wir illustrieren anhand von verschiedenen interaktiven Postern die Anwendungsgebiete der Gentechnologie. Erfahren Sie mehr über die Herstellung von Vitaminzusätzen für Fruchtsäfte oder über die Herkunft von biologischen Reinigungsstoffen in unseren Waschmitteln. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!


 
BERN VORTRAG & LABORRUNDGANG
 
Tumorbank: Wie funktioniert sie? Wo wäre die Krebsmedizin ohne sie?
Banken sind in aller Leute Munde. Aber kennen Sie die Tumorbank? – In einer Tumorbank wird Tumorgewebe von Krebspatienten gesammelt und aufbewahrt, damit es anschliessend in der Krebsforschung verwendet werden kann.
Wie funktioniert Tumorbanking? Worin liegt der Reichtum einer Tumorbank? Welche Rendite bringt eine Einlage in einer Tumorbank? – In einem Vortrag und anschliessenden Rundgang durch die Schalter- und Tresorräume der Tumorbank des Instituts für Pathologie erfahren Sie dies: Wie beim Tumorbanking mit dem wertvollen Tumorgewebe umgegangen wird. Wie die Untersuchung des gesammelten Gewebes in Forschungsprojekten die Krebserkennung und -behandlung und damit Überleben und Lebensqualität der von Krebs Betroffenen verbessern kann.
 

Datum Dienstag, 15. Juni 2010, 14.00 bis 16.00 Uhr

Ort Institut für Pathologie, Hörsaaltrakt, Langhans-Auditorium, Murtenstrasse 31, 3010 Bern

Organisation Institut für Pathologie, Universität Bern,
Dr. Meike Körner, Prof. Dr. med. Aurel Perren

Angebot Vortrag mit anschliessendem Rundgang durch die Tumorbank-Labors

Anmeldung Mit Anmeldetalon
Frau C. Wirz, Institut für Pathologie, Universität Bern, Murtenstrasse 31, 3010 Bern
Anmeldung erforderlich; Teilnehmerzahl auf 40 beschränkt

Anmeldeschluss Mittwoch, 9. Juni 2010


 
BERN SCHNUPPERTAGE IM LABOR
 
  Molekulargenetik bei Haustieren
 
Bei unseren Haustieren kommen Erbkrankheiten vor, die wir auch in ähnlicher Form beim Menschen kennen. Die spezielle Familienstruktur von Haustieren erleichtert die Suche nach den genetischen Ursachen dieser Erbkrankheiten, sodass wir manchmal Gene identifizieren können, die aus der Humangenetik noch nicht bekannt sind. Unsere Forschung soll also sowohl Menschen als auch Tieren helfen. www.genetics.unibe.ch
 

Datum Freitag, 14. Mai 2010

Ort Universität Bern, Bremgartenstrasse 109a, 3012 Bern

Organisation Institut für Genetik, Universität Bern, Prof. Tosso Leeb

Sprachen Deutsch /Englisch (nicht Französisch)

Anzahl Plätze 4

Anmeldung  


 
 
  Modellkrankheit zur Untersuchung von Gefässverschlüssen
 
In unserem Labor wurde 1996 ein Eiweiss (ADAMTS13) entdeckt, welches für die Grössenregulation eines Gerinnungseiweisses (Von-Willebrand-Faktor), verantwortlich ist. Fehlt ADAMTS13, bleibt der Von-Willebrand-Faktor als langer Faden an den Gefässwandzellen haften und fängt Blutplättchen aus der Zirkulation. Dies führt schliesslich zum Verschluss von kleineren und grösseren Gefässen. Wir untersuchen mit verschiedenen Methoden die Ursachen des erblichen und des erworbenen ADAMTS13-Mangels, wobei Erkenntnisse über erbliche Gefässverschlüsse und Ursachen für Autoimmunerkrankungen gewonnen werden.
 

Datum Nach Vereinbarung

Ort Ludwighaus, Inselspital Bern

Organisation Hämostase Forschungslabor, PD Dr. med. J. A. Kremer Hovinga Strebel

Anzahl Plätze 2 Halbtage à je 2 bis 4 Personen

Anmeldung  


 
NIEDERWANGEN ÖFFENTLICHER VORTRAG
 
Angewandte Gentechnik in der Diagnostik
Schweinegrippe oder einfache Erkältung – hilft mir Tamiflu oder ein Antibiotikum? Meine Schwester hat eine Tochter mit einer Behinderung – was ist, wenn ich schwanger werde? Das sind heute alltägliche Fragestellungen im Medizinischen Labor!
Finden wir heraus, wo sich die Analytik im Labor gentechnischer Methoden bedient. Und wie war es eigentlich früher – wie schmecken Bakterien und kann man sie sehen? Chromosomen – die gleichen Methoden wie vor 50 Jahren und doch aktuell. Kurzvorträge aus drei Abteilungen der MCL Medizinische Laboratorien geben spannende Einblicke.
Die MCL Medizinische Laboratorien wurde vor mehr als 25 Jahren von Herrn Dr. med. Heinz Drescher gegründet. Das Unternehmen betreibt heute mehrere Labore mit dem Hauptstandort in Bern-Niederwangen und weiteren in Bern, Fribourg, Saanen, Winterthur, Zweisimmen.
 

Datum Dienstag, 18. Mai 2010, 10.30 bis 11.30 Uhr

Ort MCL Medizinische Laboratorien,
Freiburgstrasse 634, 3172 Niederwangen bei Bern, 2. OG Reception

Organisation MCL Medizinische Laboratorien, Pascal Meuwly, Dr. Marion Krüger

Angebot Vortrag mit Möglichkeit einer anschliessenden Diskussion

Anmeldung E-Mail: pascal [dot] meuwlyatmcl [dot] ch oder mit Anmeldetalon
Pascal Meuwly; MCL, Freiburgstrasse 634, 3172 Niederwangen Tel. 031 328 78 36

Anmeldeschluss Dienstag, 4. Mai 2010


 
MITTELHÄUSERN INSTITUTSRUNDGANG
 
Das Tierseuchenreferenzlabor
Neue oder wiederauftretende Seuchen, wie die Maul- und Klauenseuche, Vogelgrippe und in jüngster Zeit die Schweinegrippe, nehmen weltweit bei Tier und Mensch zu. Das Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) in Mittelhäusern ist das Tierseuchenreferenzlabor der Schweiz. Es befasst sich mit der Diagnostik, Überwachung und Erforschung hoch ansteckender Viruskrankheiten beim Nutztier. Die Labors der Biosicherheitsstufe 4 sind die einzigen solchen Einrichtungen in der Schweiz und werden gebraucht, um die zu erfüllenden Aufgaben sicher für die Umwelt und den Menschen durchführen zu können.
 

Datum Dienstag, 18. Mai 2010, 14.00 bis 17.00 Uhr, Mehrzweckraum des Instituts

Ort Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI),
Nationales Tierseuchenreferenzzentrum,
Sensemattstrasse 293, 3147 Mittelhäusern

Organisation Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI),
PD Dr. med. vet. Christian Griot, Direktor

Angebot Referat zu einem aktuellen Thema • Die Technik eines Hochsicherheitslabors (Rundgang) • Apéro

Anmeldung E-Mail: marlies [dot] schlatterativi [dot] admin [dot] ch oder mit Anmeldetalon
Marlies Schlatter, IVI, Sensemattstrasse 293, 3147 Mittelhäusern Tel. 031 848 92 11, Fax 031 848 92 22

Anmeldeschluss Freitag, 7. Mai 2010, Teilnehmerzahl auf 50 beschränkt


 
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