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Offre de la région Bâle pour toute l’année
Offre nO:
BA01
Biotechnologie im Alltag
Verbesserte Medikamente? Plastikbecher aus nachwachsenden Rohstoffen? Umweltfreundlich gebleichte Jeans? Biologisch statt chemisch hergestellte Vitamine? Pflanzen, die sich selbst vor Schädlingen schützen? All dies und noch viel mehr ermöglicht moderne Biotechnologie – oft optimiert mithilfe der Gentechnik. Hier können Schülerinnen und Schüler mehr über Technik und Anwendungsgebiete erfahren. Die Themen des Vortrags werden nach Rücksprache auf die Interessen der Zuhörer abgestimmt.
Dr. Jan Lucht, SGCI Chemie Pharma Schweiz
Offre nO:
BA02
Das Mitochondrium – ein molekulares Kraftwerk
Sprache: Deutsch oder Englisch
Die Nutzbarmachung von Energie aus unserer Nahrung für biologische Abläufe erfolgt in den Mitochondrien, den «Kraftwerken der Zelle». Ich möchte zeigen, wie hoch spezialisierte Proteine in den Membranen der Mitochondrien diese Aufgabe erfüllen. Dabei werden wir verblüffende strukturelle Ähnlichkeiten zu modernen Kraftwerken feststellen können. Der Vortrag knüpft an die Forschung meiner Gruppe am Biozentrum der Universität Basel an, wo wir mittels Kernspinresonanz (NMR) Strukturen von Membranproteinen bestimmen.
Prof. Sebastian Hiller, Molekularbiologie und Biophysik, Biozentrum, Universität Basel
Offre nO:
BA03
Warum Glentechnik für die Hirnforschung wichtig ist
Als Hirnforscher versuchen wir zu verstehen, wie unser kompliziertestes Organ, das Gehirn, funktioniert. Dieses Verständnis bildet auch die Grundlage für neue Behandlungsmöglichkeiten für Erkrankungen des Nervensystems. Um neue Erkenntnisse zu gewinnen, brauchen wir Werkzeuge, mit denen wir das Gehirn untersuchen können. Ich will in meinem Vortrag erklären, wie die Gentechnik uns wichtige Werkzeuge zum besseren Verständnis unseres Gehirns liefert.
Prof. Josef Kapfhammer, Anatomisches Institut, Universität Basel
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BA04
Unser Gehirn als Schaltzentrale im Dauerbetrieb
Unser Gehirn kennt keine Pause. Ständig lernen wir Neues dazu, und unsere Nervenzellen müssen sich neu verschalten. Doch wie entstehen neue Verschaltungen? Woher wissen die Nervenzellen, wohin sie wachsen müssen, und woher haben sie die Kraft, neue Nervenausläufer zu bilden? Mit der Analogie eines Automotors werde ich erklären, wie verschiedene Zellkomponenten die Kraft erzeugen, damit ein Nervenausläufer aus dem Zellkörper wachsen kann.
Prof. Olivier Pertz, Institut für Biochemie und Genetik,
Universität Basel
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BA05
Wenn Die Narkose gefährlicher ist als die Operation
In bestimmten Familien gibt es vermehrt «Narkosezwischen- fälle», also Patienten, die während einer Narkose schwere Komplikationen erleiden oder sogar versterben. Wo liegt die Ursache? Was passiert während der Narkose? An einem Bespiel werde ich erklären, wie eine Krankheit zuerst im Operations- saal entdeckt wird, dann die Behandlung verbessert wird, schliesslich ein Tiermodell dazu führt, dass Veränderungen der Erbsubstanz (Mutationen) identifiziert werden, welche diese Krankheit auslösen. Schliesslich können wir dank unserer Forschung Patienten auf diese Mutationen testen.
PD Dr. Thierry Girard, Departement Biomedizin und Anästhesie, Universitätsspital Basel
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BA06
Dem Täter auf der Spur
Einbruch in einem Einfamilienhaus! Die Ermittler finden vor dem Einstiegsfenster ein Baumwolltuch mit Spuren. Gemäss Zeugenaussagen handelt es sich um einen männlichen Täter. Nun sind die Schüler und Schülerinnen gefragt: Sie untersuchen mit verschiedenen Tests das Tuch auf Blut-, Speichel- und Spermaspuren und analysieren DNA-Profile, damit der richtige Täter hinter Schloss und Riegel gebracht werden kann.
Dr. Beate Balitzki, Institut für Rechtsmedizin, Universität Basel
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BA07
Hasenscharte und Wolfsrachen: Ursachen und Therapie
Spaltlippe («Hasenscharte») und Spaltgaumen («Wolfsrachen») zählen zu den häufigsten angeborenen Missbildungen beim Menschen: Etwa ein bis zwei von tausend Neugeborenen sind betroffen. Die Defekte entstehen, wenn im Embryo die Anlagen des Gesichts und des Gaumendaches nicht richtig zusammenwachsen. Verantwortlich sind Veränderungen im Erbgut (Gen-Mutationen); auch gewisse Umweltfaktoren spielen eine Rolle. Die Missbildungen können chirurgisch gut korrigiert werden. Allerdings gibt es immer wieder Probleme bei der Wundheilung, die später das Wachstum der Zähne stören. Dies zu verbessern, ist das Ziel unserer Forschung.
Prof. Matthias Chiquet, Klinik für Kieferorthopädie,
Universität Bern
Offre nO:
BA08
Leuchtende Parasiten im Kampf gegen Malaria
Warum stirbt man an Malaria? Die Erreger dringen in die roten Blutzellen ein und bauen dort ihr Versteck aus. Dies verändert die Zellen so, dass sie die Blutgefässe verstopfen, beschädigen, und somit tödliche Wirkung zeigen können. Mit leuchtenden Parasiten kann man nun diese Prozesse beobachten und beginnt zu verstehen, was tatsächlich passiert und wie diese Prozesse eventuell verhindert werden können. Wir versuchen am Swiss TPH, die Zellbiologie der Parasiten zu verstehen, um so neue Wirkstoffe gegen die Krankheit zu identifizieren.
Prof. Hans-Peter Beck, Swiss Tropical and
Public Health Institute
Offre nO:
BA09
Die Immunantwort: ein Wettlauf mit der Zeit
Was passiert, wenn ein krankmachender Keim in die Haut eindringt? Was steckt hinter dem Eiterpickel und wie wird die
Immunabwehr aktiviert? Warum bekommen wir Fieber und wofür ist Fieber nützlich? Wie kann uns eine Impfung schützen? Diese Fragen rund um die Immunabwehr unseres Körpers gegen Mikro-
organismen werden wir in dem Vortrag besprechen.
Prof. Daniela Finke, UKBB und Developmental Immunology,
Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA10
Warum wirst du krank?
Den Schülern möchten wir erklären, warum Hygiene, z.B. Hände- waschen und Zähneputzen, Krankheiten und Infektionen verhindern kann. Wir möchten die Diversität der Bakterien durch Bilder veranschaulichen und ihre Habitate (Erde, Haut, Darm etc.) erklären. Des Weiteren wollen wir die Immunantwort durch Fresszellen mit kleinen Spielen veranschaulichen. Die Entwicklung von Fieber als Reaktion des Körpers auf Infek- tionen und der Vorteil dieser Reaktion während der Infektion.
Dr. Mathias Schmaler und Maria Broggi, Immunoregulation, Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA11
I schänke dir mis Härz …
Sprache: Englisch oder Schweizerdeutsch
…ist nicht nur ein bekannter Song der Band «Züri West», sondern für viele Menschen auch eine lebensrettende Möglichkeit der Medizin. In der ganzen Welt gibt es Menschen, deren Leben gefährdet oder stark erschwert ist, weil Niere, Leber oder Herz nicht mehr richtig funktionieren. Die Möglichkeit einer Organtransplantation bietet diesen Menschen Hoffnung auf mehr Lebensqualität. Dennoch begegnet unsere Gesellschaft der Transplantation zum Teil mit Skepsis. Bei meinem Schulbesuch werde ich die biologischen Grundlagen der Transplantation erklären und zeigen, wie Medien, Politik und Religion unsere Meinung gegenüber der Transplantation beeinflussen.
Prof. Ed Palmer, Transplantation Immunology and Nephrology, Departement für Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA12
Deine Karriere in den Life Sciences
Dieser Workshop mit Vorstellung von zehn Forscherporträts (fünf Frauen und fünf Männer aus der ganzen Schweiz, vom Biologiestudenten an der ETH über die Doktorandin am ISREC bis zur Unternehmerin in einem internationalen Konzern) bietet Ein- blicke in die Berufswelt der Life Sciences und bietet Hilfe bei einer möglichen Berufs- oder Studienwahl. Der Workshop dauert mind. eine Schulstunde bis max. einen Halbtag.
Janine Hermann, Leiterin Educationals Interpharma, Basel
Inscription:
janine [dot] hermann interpharma [dot] ch, Tel. 079 791 49 81
Offre nO:
BA13
A day between pipettes, contracting muscle cells and computer keyboard
Sprache: Englisch oder Französisch
From breathing to laughing or running – our muscles are essential. But not everyone is born with healthy muscles. The muscles of people with genetic neuromuscular disorders are so weak, they can hardly walk. In my talk, I would like to tell you more about my research on neuromuscular disorders, about what I am doing during the day, how I decided to become a researcher, the chances and obstacles I met on my way and why I am still so excited about what I am doing.
PD Dr. Susan Treves, Departement für Biomedizin und
Anästhesie, Universität Basel
Offre nO:
BA14
T-Zellen – die Polizisten der Immunabwehr
Ob Viren, Bakterien oder Parasiten – sie alle haben das Ziel, sich in unserem Körper zu vermehren. Um das zu verhindern, fährt der Körper eine Vielzahl von Waffen auf, z.B. die sogenannten T-Zellen. Treffen diese Zellen bei ihren Patroullien durch unseren Körper auf einen Erreger, informieren sie weitere Abwehrzellen. Infizierte Zellen bringen sie dazu, sich selbst zu töten. In meinem Vortrag werde ich näher auf die Aufgaben der T-Zellen eingehen.
Anja Nusser, Doktorandin Developmental and Molecular
Immunology, Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA15
Exploring the infinitely small world of a living organism
Sprache: Englisch oder Französisch
I propose to take you on a journey into the heart of living organisms and enable you to look into the world of the atomic scale. You may wonder how we are able to «see» this «nanoscopic» world which is invisible to our eyes and the most powerful microscopes. I will also introduce you to the work of outstanding scientists who have overcome huge challenges to reveal, using X-rays, protein crystals and genetic engineering, the architecture of complex molecular machines at the basis of the most fundamental mechanisms of life.
Dr. Caroline Peneff-Verheyden, Structural Biology &
Biophysics, Biozentrum, Universität Basel
Offre nO:
BA16
Kein Fingerabdruck – keine USA-Reise?
Fingerabdrücke werden seit dem 19. Jahrhundert als persönliches Identifizierungsmerkmal eingesetzt. Die genetische Ursache für die Ausbildung der Fingerabdrücke ist bisher völlig unbekannt. Anhand eines Beispiels möchte ich zeigen, wie wir vorgehen, um das Gen zu finden, das für die Ausbildung der bedeutungsvollen Rillen auf unseren Fingerkuppen verantwortlich ist.
Dr. Bettina Burger, Forschungsgruppe Dermatologie, Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA17
Die Rolle von B-Zellen im Immunsytem
Dringen Krankheitserreger in unseren Körper ein, wird die körpereigene Abwehr aktiviert. Sie arbeitet auf Hochtouren, um den Erreger zu vernichten. Antikörper spielen dabei eine grosse Rolle – sie markieren den Erreger und leiten so seine Vernichtung ein. Gebildet werden die Antikörper von sogenannten B-Zellen. Ihre Rolle in der Immunabwehr wird Thema meines Vortrags sein.
Matthias Kreuzaler, Doktorand Developmental and Molecular Immunology, Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA18
Was ist Krebs, Und warum ist Krebs so gefährlich?
Als Krebs werden bösartige Tumore bezeichnet, die entstehen, wenn sich Körperzellen unkontrolliert vermehren und damit gesundes Gewebe verdrängen und zerstören. Bösartige Tumore wachsen in Organe ein, verändern die Organfunktionen und streuen sich als Metastasen im ganzen Körper. Im Vortrag werden wir besprechen, welche molekularen Mechanismen die Entstehung und die bösartige Entwicklung von Krebs verursachen. Termin und Dauer nach Absprache, max. 12 TeilnehmerInnen
Prof. Gerhard Christofori, Institut für Biochemie und Genetik,Departement Biomedizin, Universität Basel
Offre nO:
BA19
Rundgang durch das Tierseuchenreferenzlabor
Referat, Rundgang durch das Institut und Apéro, Dauer ca. 3 Stunden
Neue oder wiederauftretende Seuchen, wie die Maul- und
Klauenseuche, die Vogelgrippe und die Schweinegrippe nehmen weltweit bei Tier und Mensch zu. Das Institut für Viruskrank-
heiten und Immunprophylaxe ist das Tierseuchenreferenzlabor der Schweiz. Es befasst sich mit der Diagnostik, Überwachung und Erforschung hochansteckender Viruskrankheiten beim Nutztier. Die Labors der Biosicherheitsstufe 4 werden gebraucht,
um die zu erfüllenden Aufgaben sicher für die Umwelt und den Menschen durchführen zu können.
Datum:
17. Mai 2011 - 13:45
PD Dr. Christian Griot, Institut für Viruskrankheiten und
Immunprophylaxe (IVI), Sensemattstr. 293, Mittelhäusern BE
Inscription:
bis 13. Mai 2011 bei marlies [dot] schlatter ivi [dot] admin [dot] ch Tel. 031 848 92 11
Offre nO:
BA20
Biomedizinische Forschung von heute und Genolympiade
Referate und Rundgang mit Experimenten am FMI
Das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) lädt Maturaklassen zur «Genolympiade» ein und bietet Einblicke in die Ziele, den Alltag und die Karrieren der Forschenden. Nach einleitenden Kurzvorträgen können die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen unter Anleitung von jungen Forschenden des Institutes an verschiedenen Stationen Experimente durchführen. Das Gelernte wird durch spezifische Quizfragen vertieft. Dem Gewinner winkt ein kleiner Preis. Datum: Mi., 18. Mai 2011, Do., 19. Mai 2011, vormittags
Forscher des Friedrich Miescher Instituts (FMI), Basel
Inscription:
bis 18. April 2011 bei gabi [dot] gruber fmi [dot] ch Tel. 061 697 65 80
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