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Offre de la région Berne pour toute l’année
Offre nO:
BE01
Biotechnologie im Alltag
Verbesserte Medikamente? Plastikbecher aus nachwachsenden Rohstoffen? Umweltfreundlich gebleichte Jeans? Biologisch statt chemisch hergestellte Vitamine? Pflanzen, die sich selbst vor Schädlingen schützen? All dies und noch viel mehr
ermöglicht moderne Biotechnologie – oft optimiert mithilfe der Gentechnik. Hier können Schülerinnen und Schüler mehr über Technik und Anwendungsgebiete erfahren. Die Themen des Vortrags werden nach Rücksprache auf die Interessen der
Zuhörer abgestimmt.
Dr. Jan Lucht, SGCI Chemie Pharma Schweiz
Offre nO:
BE02
Deine Karriere in den Life Sciences
Dieser Workshop mit Vorstellung von zehn Forscherporträts (fünf Frauen und fünf Männer aus der ganzen Schweiz, vom Biologiestudenten an der ETH über die Doktorandin am ISREC bis zur Unternehmerin in einem internationalen Konzern) bietet Einblicke in die Berufswelt der Life Sciences und bietet Hilfe bei einer möglichen Berufs- oder Studienwahl. Der Workshop dauert mind. eine Schulstunde bis max. einen Halbtag.
Janine Hermann, Leiterin Educationals Interpharma, Basel
Inscription:
bei janine [dot] hermann interpharma [dot] ch, Tel. 079 791 49 81
Offre nO:
BE03
Hämophilie – neue Behandlungsmöglichkeiten der Bluterkrankheit
Hämophilie oder Bluterkrankheit – die meisten Leute haben eine vage und meist dramatische Vorstellung davon, was diese vererbte Blutgerinnungsstörung für die Betroffenen bedeutet. Die Gentechnik hat in den letzten Jahren die Behandlung der Hämophilie verändert. Beim Workshop der Schweizerischen Hämophiliegesellschaft werden die Grundlagen der Krankheit vorgestellt. In Gruppen werden anschliessend Standpunkte zu heiklen Thesen erarbeitet und in der Klasse diskutiert.
Dr. Daniel Lottaz, Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft SHG, www.shg.ch
Offre nO:
BE04
Auf den Spuren deiner Allergie
Unser Körper hat ein hervorragendes Abwehrsystem gegen fremde Eindringlinge wie Bakterien und Viren. Manchmal reagiert es aber fehlerhaft und bekämpft völlig ungefährliche Stoffe wie Gräserpollen oder Äpfel, es kommt zu einer Allergie. Wieso? Wie geht ein Forscher vor, um dieser Frage auf den Grund zu gehen?
Doktoranden des Instituts für Immunologie, Universität Bern
Offre nO:
BE05
Using genetic modification to understand malaria parasites
Malaria parasites, following their injection into a human by infec-ted mosquitoes, travel to the liver. In the liver, parasites infect cells, and each one can develop into thousands of new para- sites that travel to the blood, making us sick. By genetically manipulating malaria parasites, we are able to watch them grow and divide, helping us understand their biology … and hopefully giving new ideas as to how malaria can be controlled.
Dr. Rebecca Stanway, Institut für Zellbiologie, Universität Bern
Offre nO:
BE06
Wie die Maus erklärt, warum die Muskeln nicht gehorchen
Können Signale vom Gehirn nicht mehr an die Muskeln gesendet werden, kommt es zu Lähmungen, fehlender Muskelspannung und schliesslich zu Muskelschwund. So ergeht es Menschen, die an der Erbkrankheit Spinale Muskelatrophie (SMA) leiden. Dank intensiver Forschung an Zellkulturen konnten die grundlegenden Mechanismen der Krankheit entlarvt werden. Experimente mit gentechnisch veränderten Mäusen bestätigten die Erkenntnisse und lassen uns heute auf die Möglichkeit einer Gentherapie hoffen.
Prof. Daniel Schümperli, Institut für Zellbiologie, Universität Bern
Offre nO:
BE07
Unser Immunsystem im Dauereinsatz
Das Immunsystem beschützt uns vor schädlichen Mirkroorganismen, aber wie genau macht es das? Wir untersuchen die Eigen- schaften von weissen Blutkörperchen mithilfe gentechnisch veränderter Zellen. Mit speziellen Mikroskopen können wir den Einsatz unseres Immunsystems sogar im Gewebe beobachten. Mit unserer Forschung wollen wir mehr über die grundlegenden Eigenschaften der Immunzellen erfahren. Von solchem Grundwissen kann dann auch die angewandte Forschung profitieren, um bessere Medikamente zu entwickeln.
Dr. Jens Stein, Theodor Kocher Institut, Universität Bern
Offre nO:
BE08
Parasiten – clevere Strategen
In Europa sind wir sie kaum noch gewöhnt – in wärmeren
Regionen der Erde sind Parasiten mehr als nur störende
Plagegeister. Sie können unser Immunsystem austricksen und ernsthafte Erkrankungen verursachen. In der Schweiz wird in
regelmässigen Abständen vor dem Fuchsbandwurm gewarnt. Was macht ihn so gefährlich? Und was verraten seine Gene über den Menschen und darüber, wie wir uns schützen können?
Prof. Bruno Gottstein, Institut für Parasitologie,
Universität Bern
Offre nO:
BE09
Viele Piekse, grosse Wirkung
Der erste Gang zum Tierarzt und schon wird dem jungen Kätzchen ein wahrer Impfcocktail verabreicht. Wozu diese kostspielige Impferei? Antibiotikaresistente Krankheitserreger sind einer der Faktoren, weshalb Impfungen immer wichtiger werden. Der Vortrag klärt, welche Krankheiten bei Heim- und Nutztieren mit Impfungen verhindert werden können und warum es besser ist, eine Krankheit zu verhindern, statt sie zu bekämpfen. Ausserdem gehe ich auf den wichtigen Beitrag ein, den die Gentechnik bei der Herstellung von sicheren Impfstoffen leistet.
Prof. Joachim Frey, Institut für Veterinär-Bakteriologie, Universität Bern
Offre nO:
BE10
Hasenscharte und Wolfsrachen: Ursachen und Therapie
Spaltlippe («Hasenscharte») und Spaltgaumen («Wolfsrachen») zählen zu den häufigsten angeborenen Missbildungen beim Menschen: Etwa ein bis zwei von tausend Neugeborenen sind betroffen. Die Defekte entstehen, wenn im Embryo die Anlagen des Gesichts und des Gaumendaches nicht richtig zusammenwachsen. Verantwortlich sind Veränderungen im Erbgut (Gen-mutationen); auch gewisse Umweltfaktoren spielen eine Rolle. Die Missbildungen können chirurgisch gut korrigiert werden.
Allerdings gibt es immer wieder Probleme bei der Wundheilung, die später das Wachstum der Zähne stören. Dies zu verbessern, ist das Ziel unserer Forschung.
Prof. Matthias Chiquet, Klinik für Kieferorthopädie,
Universität Bern
Offre nO:
BE11
Leukämie – Zellen ausser Kontrolle
Weil unser Blut regelmässig erneuert werden muss, entstehen
im Knochenmark täglich neue Blutzellen aus sogenannten Stammzellen. Geraten diese Stammzellen ausser Kontrolle,
wachsen sie ungehindert und beeinträchtigen die Bildung
neuer, gesunder Blutzellen. Betroffene Menschen leiden unter Blutarmut und ihre Immunabwehr ist geschwächt – sie sind an Leukämie erkrankt. In meinem Vortrag möchte ich besprechen, welche Gene an der Entstehung von Leukämie beteiligt sind.
PD Dr. Mario Tschan, Medizinische Onkologie/Hämatologie, Universität Bern
Offre nO:
BE12
Nanotechnologie – Nutzen und Risiken
Nanotechnologie ist in letzter Zeit in aller Munde – die weniger
als 100 nm grossen Partikel werden in Sonnenschutzcremes,
in Lacken, Farben und Kleidungsstücken verwendet. Doch welche Gesundheitsrisiken bergen diese winzigen Teilchen, z.B. wenn wir sie inhalieren? Diese und andere Fragen versucht unser
Labor zu klären, indem wir die Wirkung von Nanopartikeln auf Lungenzellen in Kulturschalen untersuchen.
PD Dr. Barbara Rothen-Rutishauser, Institut für Anatomie, Universität Bern
Offre nO:
BE13
Wie der Dackel Erbkrankheiten erklärt
Bei unseren Haustieren kommen ähnliche Erbkrankheiten vor wie bei uns Menschen. Die Suche nach den genetischen
Ursachen der Erbkrankheiten gestaltet sich bei ihnen allerdings einfacher. Denn zum Beispiel sind die Verwandtschaftsverhältnisse bei Rassehunden, z.B. Dackeln, präzise dokumentiert.
So liefert unsere Forschung wichtige Erkenntnisse zum Wohle von Mensch und Tier.
Prof. Tosso Leeb, Institut für Genetik,
Universität Bern
Offre nO:
BE14
Was in den Genen geschrieben steht
Wir sehen unseren Eltern ähnlich, weil sie uns ihre Gene ver- erben. Aber wie funktioniert Vererbung? Wie speichern Gene die Information über unsere lange Nase, die blasse Haut oder die grünen Augen? Wissenschaftler haben viele Rätsel bereits entschlüsseln können. Sie sind in der Lage, die Gene zu lesen und sogar manche krankhafte Veränderungen zu erkennen und zu reparieren. Immer mehr steht die Frage im Raum: Gibt es bald Kinder nach Mass? Wir werden diskutieren, ob diese Frage berechtigt ist.
Prof. Sabina Gallati, Abteilung für Humangenetik, Inselspital Bern
Offre nO:
BE15
Die Lungenreifung – oder was hat die Forschung im Elfenbeinturm mit Husten und Akne von Jugendlichen zu tun?
Am Anfang stand das Sichwundern, wie die Lunge nach der
Geburt ausreift und wächst. Zehn Jahre später war plötzlich klar, dass die Lunge wahrscheinlich, solange sie wächst, nie ausreift und damit ein viel empfindlicheres Organ ist, als bisher angenommen. Dieses Beispiel der eigenen Forschung soll aufzeigen, wie freie Grundlagenforschung plötzlich eine grosse klinische Bedeutung bekommen kann.
Prof. Johannes C. Schittny, Institut für Anatomie,
Universität Bern
Offre nO:
BE16
Rundgang durch das Tierseuchenreferenzlabor
Referat, Rundgang durch das Institut und Apéro, Dauer ca. 3 Stunden
Referat, Rundgang durch das Institut und Apéro, Dauer ca. 3 Stunden Neue oder wiederauftretende Seuchen wie die Maul- und Klauenseuche, die Vogelgrippe und die Schweinegrippe nehmen weltweit bei Tier und Mensch zu. Das Institut für Viruskrank- heiten und Immunprophylaxe ist das Tierseuchenreferenzlabor der Schweiz. Es befasst sich mit der Diagnostik, Überwachung und Erforschung hochansteckender Viruskrankheiten beim Nutztier. Die Labors der Biosicherheitsstufe 4 werden gebraucht, um die zu erfüllenden Aufgaben sicher für die Umwelt und den Menschen durchführen zu können.
Datum:
17. Mai 2011 - 13:45
PD Dr. Christian Griot, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI), Sensemattstr. 293, Mittelhäusern
Inscription:
bis 13. Mai 2011 bei marlies [dot] schlatter ivi [dot] admin [dot] ch Tel. 031 848 92 11
Offre nO:
BE17
Unser Gehirn: sensibles Signalnetzwerk
Schnuppertag im Forschungslabor der Neurochirurgischen Klinik, Inselspital Bern
Ein Griff nach dem Bleistift – bei dieser einfachen Bewegung muss ein kompliziertes Signalnetzwerk von Nervenzellen in
unserem Gehirn einwandfrei funktionieren. Wie empfindlich das Netzwerk ist, zeigt sich bei Krankheiten wie Parkinson und Chorea Huntington, bei denen Nervenzellen absterben. Unsere
Forschungsgruppe sucht nach Substanzen, die Nervenzellen schützen. Wir analysieren, wie sich Nervenzellen aus Stamm-zellen entwickeln und wie diese Stammzellen für die Therapie eingesetzt werden könnten.
PD Dr. Hans Widmer,
Forschungslabor der Universitätsklinik für Neurochirurgie,
Inselspital Bern
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