Tage der Genforschung

Journée de la recherche en génétique

Archive «Journées de la recherche en génétique» 2004


Rétrospective
Vue d`ensemble du programme
Journée de stage en laboratoire
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 ZÜRICH INFORMATIONSVERANSTALTUNG
 
Datum:
Donnerstag, 27. Mai 2004, 19.30 Uhr
 
Ort:
Landesmuseum Zürich, Museumstrasse 2, 8001 Zürich
 
Organisation:
Verein «Forschung für Leben» (VFfL), Astrid Kugler
 
Inhalt:
«Sicherheitsbewertung und Risikomanagement von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU»
In der EU wurden seit dem Inkrafttreten der Gentechnikregelungen im Jahre 1990 ca. 132 Freisetzungen durchgeführt und 14 gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in den Verkehr gebracht. Für die Sicherheitsbewertung von GVO werden die Eigenschaften der Ausgangsorganismen (Spender und Empfänger der gentechnisch übertragenen Erbsubstanz) berücksichtigt, wobei das Augenmerk insbesondere auf diejenigen Charakteristiken gerichtet ist, die von der gentechnischen Veränderung herrühren. Ein Risikomanagement von GVO bei Freisetzungen oder Inverkehrbringen kann sachgerecht nur erfolgen, wenn die Entscheidungsstellen auch das notwendige Fachwissen besitzen. Die bis heute in den Verkehr gebrachten GVO haben lediglich punktuelle gentechnische Eingriffe erfahren und sind einer zuverlässigen Sicherheitsbewertung zugänglich.
 
Angebot:
Referat mit anschliessender Diskussion - Apéro am Ende der Veranstaltung
 
Referent:
Dr. Hans-Jörg Buhk, Direktor und Professor am Robert-Koch-Institut in Berlin, Leiter des Zentrums für Gentechnologie
 
 
Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 
 ZÜRICH AUSSTELLUNG
 
Daten:
Samstag, 5. Juni und Sonntag, 6. Juni 2004, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
 
Ort:
Lichthof der Universität Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
 
Organisation:
Zoologisches Institut der Universität Zürich, Dr. Daniel Bopp und Prof. Dr. Ernst Hafen
 
Inhalt:
«Lebende Modelle - Modelle des Lebens»
Fliegen, Würmer und Menschen haben mehr gemeinsam als manchen von uns vielleicht lieb ist. Biologen haben in den letzten zwanzig Jahren herausgefunden, dass grundlegende biologische Vorgänge wie die Entwicklung von der Eizelle zum ausgewachsenen Lebewesen, die Spezialisierung von Zellen in Muskel-, Darm- oder Nervengewebe in den verschiedenen Organismen von den gleichen Genen kontrolliert werden. Durch das Studium so genannter Modellorganismen wie der Hefe, der Taufliege Drosophila oder des Fadenwurmes Caenorhabditis können die Forscherinnen und Forscher denn auch erstaunliche Rückschlüsse über die Entwicklung des Menschen und die Entstehung von Krankheiten ziehen. Dabei lernen sie ausgerechnet aus Fehlern: Beobachten sie nämlich, welche Auswirkungen ein einzelner Gendefekt (Mutation) auf den Modellorganismus hat, können sie daraus auf die normale Funktion schliessen. Lernen Sie die verschiedenen Modellsysteme und die Forschenden, die an der Universität Zürich damit arbeiten, persönlich kennen. In einem Show-Labor dürfen Sie sogar selber nach Mutationen suchen.
 
Angebot:
Öffentliche Ausstellung - Video-Installationen - Show-Labor
 
Es handelt sich dabei um einen Vorgeschmack auf die Ausstellung «Neuland Forschung: Lebende Modelle - Modelle des Lebens», die vom 8. Juli bis Ende Dezember 2004 im Landesmuseum Zürich zu sehen sein wird und von Life Science Zurich organisiert wird.
Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die Welt der modernen biologischen Forschung. Was fasziniert die Forscherinnen und Forscher von heute? Welche Motivation und welche Ziele haben sie? Die Ausstellung will den Bogen schlagen von unserer Kulturgeschichte über unseren Alltag und über die Forschung hin zur Zukunft unserer Gesellschaft.
 
 
 ZÜRICH EXPERIMENTIEREN IM GENETIKLABOR
 
Daten:
Samstag, 5. Juni und Sonntag, 6. Juni 2004, jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr
 
Ort:
Zoologisches Institut der Universität Zürich, Kursraum Y13-J-26, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
Koordination: Christoph Hugentobler und Prof. Dr. Ernst Hafen
 
Inhalt:
«Fliegen unter dem Mikroskop»
Unter Anleitung können Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren ein genetisches Kreuzungsexperiment mit den Taufliegen Drosophila durchführen. Sie lernen dabei, die Fliegen mit Ether zu betäuben, unter dem Mikroskop Männchen und Weibchen zu unterscheiden und eine Kreuzung in einem Kulturröhrchen anzusetzen. Sie dürfen das Röhrchen mit den Fliegen anschliessend mit nach Hause nehmen und die Entwicklung der Nachkommen weiter verfolgen. Das einfache Experiment soll den jungen Menschen helfen, die Auswirkungen bestimmter Genveränderungen oder -defekte (Mutationen) auf das Aussehen der Lebewesen besser zu verstehen.
 
Angebot:
Experimente für Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Fachpersonen.
 
Anmeldung:
bis Freitag, 21. Mai 2004


                                                                                                                                                                                               

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