Tage der Genforschung

Journée de la recherche en génétique

Archive «Journées de la recherche en génétique» 2008


RETROSPECTIVE
Résumée
Videos
La «Revue des Jours du Gène»
La revue des médias (vue d'ensemble)
Écho dans le médias (protégé)

PROGRAMME
Vue d`ensemble du programme
Journée de stage en laboratoire
Offres Suisse allemagne
Offres Suisse romande
         RÉGION BÂLE
Allschwil
Bâle
RÉGION BERNE
Berne
Mittelhäusern
RÉGION DE GRISONS
Davos
         RÉGION DE GENÈVE
Genève
Jussy
RÉGION DE LAUSANNE
Épalinges
Lausanne
RÉGION SUISSE ORIENTALE
LSt. Gall
Weinfelden
        
Locarno
Lugano
RÉGION DU VALAIS
Sion
RÉGION ZURICH
Schwerzenbach
Wädenswil
Zurich

BERN STANDAKTION
 
Datum
Donnerstag, 29. Mai 2008, 11.00 bis 18.00 Uhr
 
Ort
Bärenplatz, 3011 Bern
 
Organisation
Gene Peace,
Sandra Wymann, Alexander Eggel, Pascal Pfiffner, Pamela Ianchi, Yvonne Fuhrer, Saskia Brunner
 
Thema
Forschung im Alltag - das tägliche Erleben der Forschung
Viele Produkte des Alltags wären heute ohne die Forschung generell, und ohne die Gentechnologie im Speziellen, nicht so realisierbar, wie wir sie kennen. Dies gilt nicht nur für die hoch spezialisierte Pharmaund Kosmetikindustrie. Auch andere Wirtschaftszweige wie die Nahrungsmittelbranche und die Textilbranche bedienen sich zunehmend der Gentechnologie. Ob es sich nun um ein Vitamin in einem Fruchtsaft handelt, ob eine ganze Baumwollpflanze aus gentechnisch verändertem Samen gewachsen ist oder ob ein Waschmittel mittels Gentechnik zu einem ökologischen Waschmittel gemacht wird; die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr breit und der Einfluss auf das Endprodukt kann unterschiedlicher kaum sein.
 
Angebot
Gene Peace, ein Verein von jungen Forschenden des Institutes für Immunologie Bern, lädt Sie herzlich ein, sich am Stand zu informieren und über Forschung und Innovation zu diskutieren. Wir zeigen Ihnen an verschiedenen Alltagsbeispielen aus dem Nahrungsmittelsektor, der Textilbranche und der Pharma- und Kosmetik-Industrie, wie Sie tagtäglich mit der Forschung und der Gentechnologie in Kontakt stehen.
 
 BERN WORKSHOP FÜR GYMNASIALKLASSEN
 
Daten
Nach Vereinbarung
 
Ort
Mittelschulen der Deutschschweiz, vorzugsweise Region Bern
 
Organisation
Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft (SHG),
Dr. Daniel Lottaz
 
Thema
Gentechnologie und Hämophilie - neue Behandlungsmöglichkeiten der Bluterkrankheit
Die Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft (www.shg.ch) ist eine Selbsthilfeorganisation, die sich für Hämophile (so genannte Bluter), Betroffene mit anderen angeborenen Gerinnungsstörungen sowie deren Angehörige einsetzt. Die Hämophilie ist in der Genetik ein Paradebeispiel für die X-chromosomale Vererbung. Viele Leute wissen deshalb, dass die Krankheit existiert. Die meisten haben aber nur eine sehr vage (und meistens sehr dramatische) Vorstellung davon, was es heisst, mit einer Gerinnungsstörung zu leben. Die Gentechnik hat in den letzten Jahren die Behandlung der Hämophilie verändert. Anhand dieses konkreten Beispiels wird die Anwendung gentechnisch erzeugter Medikamente aufgezeigt.
 
Angebot
Einführung ins Thema Bluterkrankheit - Kontakt mit Forschern und mit Betroffenen - Gruppenarbeiten (Erarbeitung eines Standpunktpapiers zu provokanten Thesen) - Präsentation der Standpunkte und Diskussion
 
Anmeldung
Anmeldeschluss: Bitte frühzeitig Kontakt aufnehmen.

Gerne laden wir die SHG zu einem Workshop an unsere Schule ein:

 
BERN VORTRAG, LABORBESICHTIGUNG & EXPERIMENTE
 
Daten
Nach Vereinbarung, 2 Halbtage
 
Ort
Stammzell-Labor,
Inselspital Bern, INO-Gebäude, Stockwerk F, Raum 414, 3010 Bern
Organisation: PD Dr. med. Gabriela Baerlocher
 
Thema
Stammzelltransplantation und Stammzellforschung
Zur Behandlung einiger bösartiger Erkrankungen des blutbildenden Systems werden aus dem Blut des Krebspatienten die eigenen Stammzellen gesammelt. Diese werden im Stammzell-Labor des Inselspitals aufbereitet und bei Temperaturen unter -160°C gelagert. Nach einer intensiven Chemotherapie können diese Stammzellen dem Patienten zurückgegeben werden, damit in seinem Knochenmark wieder neue Blutzellen gebildet werden können.
Gewisse Bluterkrankungen entstehen durch eine Störung in den Blutstammzellen, welche dazu führt, dass diese sich vermehren. Mit Hilfe von Blutstammzellkulturen können wir solche Krankheiten erkennen.
 
Angebot
Theoretischer Einblick in die Arbeit der MitarbeiterInnen des Stammzell- Labors (kurzer Vortrag) - Laborbesichtigung - Demonstration und Mitmachen beim Ansetzen und Fixieren von Stammzellkulturen - Beurteilung von Stammzellkulturen mit dem Mikroskop - Diskussion
 
Anmeldung
Veranstaltung ausgebucht
 
BERN SCHNUPPERTAGE IM LABOR
 
  Hirnzelltransplantation bei neurodegenerativen Erkrankungen
 
Unser Labor beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Strategien für die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Einerseits untersuchen wir, welche Substanzen das Überleben von Nervenzellen unterstützen und gegen toxische Einflüsse schützen. Andererseits analysieren wir, welche Faktoren die Differenzierung (Reifung) von Stammzellen zu Nervenzellen regulieren.
 
Neurochirurgische Klinik, Forschungslabor, Inselspital, PD Dr. Hans Rudolf Widmer
 
Datum
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
1
 
Anmeldung
 
 
  Stammzelltransplantation und Stammzellforschung
 
Zur Behandlung einiger bösartiger Erkrankungen des blutbildenden Systems werden aus dem Blut des Krebspatienten die eigenen Stammzellen gesammelt. Diese werden im Stammzell- Labor des Inselspitals aufbereitet und bei Temperaturen unter -160°C gelagert. Nach einer intensiven Chemotherapie können diese Stammzellen dem Patienten zurückgegeben werden, damit in seinem Knochenmark wieder neue Blutzellen gebildet werden können.
Gewisse Bluterkrankungen entstehen durch eine Störung in den Blutstammzellen, welche dazu führt, dass diese sich vermehren. Mit Hilfe von Blutstammzellkulturen können wir solche Krankheiten erkennen.
 
Stammzell-Labor, Inselspital Bern, PD Dr. med. Gabriela Baerlocher
 
Datum
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
2 Halbtage à je max. 4 Personen
 
Anmeldung
 
 
  Modellkrankheit zur Untersuchung von Gefässverschlüssen
 
In unserem Labor wurde 1996 ein Eiweiss (ADAMTS13) entdeckt, welches für die Grössenregulation eines Gerinnungseiweisses (Von Willebrandfaktor) verantwortlich ist. Fehlt ADAMTS13, bleibt der Von Willebrandfaktor als langer Faden an den Gefässwandzellen haften und fängt Blutplättchen aus dem Blutstom. Dies führt schliesslich zum Verschluss von kleineren und grösseren Gefässen. Wir untersuchen mit verschiedenen Methoden die Ursachen des erblichen und des erworbenen ADAMTS13-Mangels, wobei Erkenntnisse über erbliche Gefässverschlüsse und Gründe für Autoimmunerkrankungen gewonnen werden.
 
Hämostase Forschungslabor, Ludwighaus, Inselspital Bern, Dr. med. J. A. Kremer Hovinga
 
Datum
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
2 Halbtage à je 2 - 4 Personen
 
Sprachen
Deutsch, Französisch, Englisch
 
Anmeldung
 
 
  Wie Gene mitentscheiden, ob der Blutfluss unsere Zellen aktiviert
 
Wir befassen uns mit der Aktivierung von Endothelzellen durch Fluss-Scherkräfte. Endothelzellen bedecken die innere Oberfläche von Gefässen (Adern, Venen etc.). An diesem Ort sind diese Zellen wechselnden Kräften ausgesetzt, die durch vorbeiströmendes Blut erzeugt werden. Wir vermuten, dass Endothelzellen genetisch bedingt verschieden auf diese Scherkraft- Reize reagieren. Diese Hypothese wollen wir mittels massenspektometrischen Methoden (Proteomics) auf dem Niveau von Proteinen überprüfen.
 
Departement Klinische Forschung, Labor für Massenspektrometrie und Proteomics, Universität Bern, Freiburgstrasse (Kinderspital), Inselspital Bern, Dr. Manfred Heller
 
Datum
Nach Vereinbarung, vorzugsweise Juni 2008
 
Anzahl Plätze
3 Halbtage à je max. 2 Personen
 
Sprachen
Deutsch, Englisch
 
Anmeldung
 
 
  Transport und Abbau von Zuckern in Bakterien
 
Bei der Fotosynthese werden jährlich 100 000 Millionen Tonnen Kohlenstoff gebunden, der grösste Teil davon in Form von Zuckern. Etwa die gleiche Masse wird jedes Jahr wieder zu Kohlendioxid abgebaut. Bei diesem Abbau spielen die Bakterien eine entscheidende Rolle. Wir untersuchen mit verschiedenen Methoden, wie die winzigen Pumpen funktionieren, mit denen Bakterien Zucker aufnehmen. Zurzeit reinigen und charakterisieren wir Zuckertransporter aus einem Bakterium, das in China in einer heissen Quelle bei 80°C gefunden wurde.
 
Departement für Chemie und Biochemie, Universität Bern, Prof. Bernhard Erni
 
Datum
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
2
 
Anmeldung
 
 
  Qualitätskontrolle bei der Genaktivität
 
Die Kontrolle der Genaktivität ist ein hochkomplexer Prozess und letztlich der Schlüssel zum Verständnis, wie Leben auf der molekularen Ebene funktioniert. Genau wie bei komplexen Produktionsprozessen in der Industrie braucht es in der Zelle verschiedene Qualitätskontrollmechanismen. Damit wird sichergestellt, dass die Fehlerrate bei der Umsetzung der genetischen Information möglichst tief bleibt. Mit unseren Experimenten versuchen wir zu verstehen, wie die Qualitätskontrolle bei der Genexpression funktioniert.
 
Institut für Zellbiologie, Universität Bern, Dr. Oliver Mühlemann
 
Datum
Nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
2 à je max. 2 Personen
 
Anmeldung
 
 
  Hirnrezeptoren im Frosch-Ei
 
Die Untersuchung der Funktion von Hirnrezeptoren und deren Regulation durch Medikamente ist im Hirn kaum möglich. Deshalb «transplantieren» wir diese Rezeptoren in Frosch-Eier: Via Mikroinjektion wird genetische Information in die Eier übertragen. Diese enthält die Bauanleitung für einen bestimmten Hirnrezeptor. In unserem Fall ist dies der Rezeptor für Valium. Die Hirnfunktion in der Oberflächenmembran des Frosch-Eis dient uns auch als Versuchssystem, um neue Wirkstoffe zu testen.
 
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin, Universität Bern, Prof. Erwin Sigel
 
Daten
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
2 à je max. 2 Personen
 
Anmeldung
 


                                                                                                                                                                                               

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